Willkommen im Freibad Hohenwestedt

Alles, was Sie über unseren großen Umbau wissen möchten

Liebe Freunde und Besucher des Freibades Hohenwestedt,

ab sofort können Sie sich über unsere Webcam den Baufortschritt des Freibades in Hohenwestedt anschauen. Wir wünschen Ihnen viel Spass.

Bericht aus der sh:z über den Umbau des Freibades Hohenwestedt

Hans-Jürgen Kühl HOHENWESTEDT Die Abrissarbeiten im Freibad Ludwigslust sind so gut wie abgeschlossen. Ende September soll die Pfahlgründung für die neuen Becken beginnen. Das 8,4-Millionen-Euro-Bauprojekt wird im Rahmen der Städtebauförderung von Land und Bund mit fünf Millionen Euro gefördert.

Was schon seit ein paar Wochen zu befürchten war, ist nun Gewissheit: Wegen der Verzögerungen in der Antragsbearbeitung muss der Einweihungstermin von 2020 auf 2021 verschoben werden.

Als die Hohenwestedter im vergangenen Dezember ihren Förderantrag für die Freibad-Umgestaltung beim Innenministerium einreichten, hatten sie einen ehrgeizigen Zeitplan. Falls die Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn und der Förderbescheid bis März einträfen, wollte man bereits im April mit den Abrissarbeiten beginnen und den Neubau vorantreiben, um das neue Freibad im Frühjahr 2020 einweihen zu können.

Doch daraus wurde nichts. „Personelle Ausfälle sowohl im Ministerium als auch bei der für die technische Prüfung zuständigen GMSH“ nennt Bürgermeister Jan Butenschön als Hauptgründe für eine deutliche Verzögerung bei der Antragsbearbeitung. Erst Ende Juni gab das Innenministerium grünes Licht für den „vorzeitigen“ Baubeginn, einen Monat später folgte der Bescheid.

Im Rahmen der Städtebauförderung bekommt die Gemeinde fünf Millionen Euro überwiesen. „Von den 8,4 Millionen Gesamtkosten, die seit der Antragstellung konstant sind, wurde eine Million Euro als nichtförderfähig eingestuft“, erläutert Butenschön und rechnet vor: „Von den restlichen 7,4 Millionen Euro übernehmen Land und Bund je ein Drittel, also insgesamt rund fünf Millionen Euro – somit bleibt für uns ein gemeindlicher Eigenanteil von 3,4 Millionen Euro.“ Das sei günstiger für die Gemeindekasse als die ebenfalls diskutierte Sanierung des über 50 Jahre alten Freibads.

„Die Abrissarbeiten haben nun gezeigt, dass man nichts hatte, worauf man etwas Neues hätte aufbauen können“, sagt der Bürgermeister, „also war es der richtige Schritt, dieses Generationenprojekt und die damit verbunden finanziellen Mühen anzugehen, um für die nächsten Jahrzehnte einen Anziehungspunkt für Hohenwestedt und das Umland – nämlich ein Bad für alle Bedarfe – zu schaffen.“

„Hier entsteht das größte und attraktivste Freibad für die Region Mittelholstein“, ergänzt Gemeindewerke-Geschäftsführer Kay Fischer. Was Bürgermeister Butenschön im Juni schon befürchtete, muss er nun als „Wermutstropfen“ offiziell mitteilen: „Wir werden mit den Arbeiten erst nach Abschluss der kommenden Badesaison, also im Winter 2020, fertig werden.“ Das Positive sei, dass „alle Baufirmen voll mitziehen, so dass wir einen eng getakteten Zeitplan aufstellen können.“ Geplant ist ein erster Probebetrieb des neuen Bads Ende 2020, aber die Neueröffnung wird erst im Frühjahr 2021 stattfinden.